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Standortsuche für Neubau : Römer-Koalition kritisiert Radeberger-Gruppe

Kennt das Vorgehen der Radeberger Gruppe „ungewöhnlich”: Frankfurts CDU-Fraktionschef Frank Bild: Cornelia Sick

Dass die bisher im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ansässige Radeberger-Gruppe auf der Suche nach einem neuen Standort öffentlich Druck auf die Stadt Frankfurt ausübt, stößt im Magistrat und in der Römer-Koalition auf Kritik.

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          Dass die bisher im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ansässige Radeberger-Gruppe auf der Suche nach einem neuen Standort öffentlich Druck auf die Stadt ausübt, stößt im Magistrat und in der Römer-Koalition auf Kritik. Der Sprecher von Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) sagte, die öffentliche Darstellung der „schwierigen Ausgangslage“ sei nicht hilfreich gewesen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Markus Frank, bezeichnete das Vorgehen als „ungewöhnlich“.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Radeberger hatte am Dienstag in einer Pressemitteilung erklärt, dass nur eine planungsrechtlich hochkomplizierte Fläche in Nieder-Eschbach als Ersatzstandort in Frage komme. Andernfalls werde das Unternehmen Frankfurt verlassen. Die Stadt hatte der Brauerei elf Flächen angeboten.

          Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Olaf Cunitz, machte deutlich, dass vor allem ökologische Gründe gegen die von Radeberger favorisierte Fläche, die Teil des Grüngürtels ist, sprächen. Die Suche nach genügend Ausgleichsflächen sei ein „völlig aussichtsloses Unterfangen“.

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