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Nach der Umzugs-Entscheidung : Spitzengespräch zur Deutschen Börse

Börsenchef Francioni (links) folgt der Einladung von Oberbürgermeisterin Roth (rechts) Bild: Wolfgang Eilmes

Am Dienstag wird es nach Informationen der Rhein-Main-Zeitung im Frankfurter Römer ein Spitzengespräch zum Umzug der Deutschen Börse AG geben. Stadtoberhaupt Roth will „versuchen zu retten, was noch zu retten ist“.

          Am Dienstag wird es nach Informationen der Rhein-Main-Zeitung im Frankfurter Römer ein Spitzengespräch zum Umzug der Deutschen Börse AG geben. Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Reto Francioni, folgt damit einer Einladung von Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU).

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Das Stadtoberhaupt hatte beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Dienstag vergangener Woche gesagt, von jetzt an werde nicht mehr über, sondern mit der Börse über deren Plan geredet, in zwei Etappen mit 2000 Mitarbeitern vom Frankfurter Stadtteil Hausen nach Eschborn umzuziehen.

          Der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Boris Rhein (CDU) hatte daraufhin erläutert, in solchen Gesprächen werde Roth „versuchen zu retten, was noch zu retten ist“. Die Hoffnung sei, dass ein Teil des Konzerns in Frankfurt bleibe, etwa der Vorstand und Stabsabteilungen. Die Deutsche Börse AG hatte den Umzug mit der niedrigeren Steuerbelastung in Eschborn begründet.

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