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Bank testet Chatbot : Sparda-Kunden können bald mit Sina online plaudern

Zeitgemäß: In der Kundenbeziehung wird die Sparda-Bank Hessen immer digitaler Bild: Helmut Fricke

Die Sparda-Bank Hessen wird auch künftig das Girokonto unentgeltlich anbieten. Laut Vorstand finden Kunden vor allem online zu ihr. Dazu passt der Plan, auf der Homepage bald einen Chatbot namens Sina zu platzieren.

          Das unentgeltliche Girokonto bleibt der Verkaufsschlager der Sparda-Bank Hessen in Frankfurt. 15.000 Girokonten hat das genossenschaftliche Institut 2018 neu eröffnet. Wie der Vorstand während der Bilanzvorlage am Donnerstagvormittag sagte, bleibt es bei diesem Nulltarif-Angebot für die Kunden. Derzeit zählt die Bank 296.356 Girokonten, davon 8756 für Jugendliche.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie es hieß, ist der Online-Kanal für die Mehrheit der Zugangsweg Nummer 1 zur Sparda-Bank. Mehr als die Hälfte kommuniziere vor allem über das Smartphone mit dem Institut. An der Zahl der Filialen, derzeit 36, will der Vorstand nach eigenen Angaben aber nicht rütteln. Die Kunden nutzten die Filialen im Vergleich zu früher nur anders. Im Vordergrund stehe mehr als Beratung als die Absicht, Geld abzuheben oder eine Überweisung auszufüllen, sagte Vertriebsvorstand Michael Weidmann.

          Sina soll noch dieses Jahr erscheinen

          Vor diesem Hintergrund will die Sparda-Bank ihr digitales Angebot weiter ausbauen, auch in der Kundenkommunikation: mit dem Chatbot Sina. Das Kürzel steht für „Spardas intelligente Nutzer-Assistentin“. Mitarbeiter testeten derzeit Sina, die Fragen rund um das Personalmanagement beantworte, also etwa solche nach der Zahl der Urlaubstage oder Reisekosten-Abrechnungen.

          Derzeit liege die Quote der korrekten Antworten um die 70 Prozent, sagte Vorstandschef Markus Müller. Bei Quoten von mehr als 85 Prozent solle Sina auf der Homepage für die Kunden nutzbar sein und etwa Fragen zum Girokonto beantworten. Die Bank plane dies noch für dieses Jahr. „Da ist unser innovativstes Projekt in Sachen Digitalisierung“, sagte Vorstand Rüdiger Orth.

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