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Gravierende Unterschiede : So teuer sind Girokonten in der Bankenstadt Frankfurt

Abgehoben: Wer sich an Automaten anderer Banken Geld holen will, muss mit Gebühren rechnen. Bild: dpa

Welches Girokonto in Frankfurt ist das günstigste? Die Antwort darauf ist kompliziert, weil jede Bank andere Modelle hat. Dennoch zeigt ein Vergleich: Die Unterschiede sind zum Teil gravierend.

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          Ausgerechnet Frankfurt. Die Stadt der Banken, in der viele Finanzkonzerne ihren Hauptsitz oder zumindest ihre Europa-Zentrale haben, ausgerechnet Frankfurt also soll der Standort in Deutschland sein, in der Girokonten besonders teuer sind. Wer an die Mechanismen des Wettbewerbs glaubt, wonach viel Konkurrenz in der Regel für niedrige Preise sorgt, dürfte verwundert die Stirn in Falten gelegt haben ob dieser Nachricht. Eine Studie der Verbraucherplattform biallo.de im Auftrag der ING ergab kürzlich nämlich, dass in Frankfurt ein Girokonto im Durchschnitt 73,36 Euro pro Jahr kostet.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Deutschlandweit ist dieser Wert einmalig, in Berlin kosten demnach Girokonten im Schnitt nur 37,14 Euro, in Dresden sogar nur 28,95 Euro. Insgesamt mussten die Deutschen pro Jahr rund 4 Milliarden Euro allein an Kontoführungsgebühren aufbringen, 57 Prozent der Deutschen zahlen laut einer Studie des Internetvergleichsportals Check24 noch Gebühren für ihr Konto.

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