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Autozulieferer Segula : Opel-Partner sucht mehr Personal als gedacht

Mitarbeiter für Rüsselsheim gesucht: Segulas Geschäftsführer Martin Lange benötigt mehr Fachkräfte. Bild: dpa

100 Tage nach Aufnahme des Betriebs in Rüsselsheim hat der Automobilzulieferer Segula noch hunderte Stellen offen – das sind mehr als erwartet. Zudem hat die Firma neue Kunden gewonnen.

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          Der Automobilzulieferer Segula Technologies sucht für seinen Campus in Rüsselsheim noch 300 Mitarbeiter. Im Einzelnen sind das Ingenieure, Mechatroniker, Elektriker oder auch Prüfstandsfahrer, wie Geschäftsführer Martin Lange vor Journalisten sagte. Damit will der Opel-Partner mehr Personal als gedacht einstellen. Zum Marktstart im September hatte Personalvorstand Udo Bekker von 200 offenen Stellen gesprochen.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Segula hat zum September Teile des Internationalen Entwicklungszentrums von Opel und rund 700 Mitarbeiter des Autobauers übernommen. Ursprünglich hatten beide Unternehmen vereinbart, dass der Automobilzulieferer 2000 Opelaner an Bord nimmt. Allerdings hatte der Opel-Betriebsrat sich vehement gegen diesen Plan gestellt – obwohl die IG Metall mit Segula einen für die von Opel gewechselten Beschäftigten vorteilhaften Tarifvertrag ausgehandelt hat.

          Antriebstechnik für Opel und PSA

          Der Zulieferer bearbeitet laut Lange verschiedene Projekt etwa zur Antriebstechnik für Opel und die Konzernmutter PSA. Derzeit habe Segula eher zu viel Arbeit als zu viele freie Kapazitäten. Deshalb stelle die Firma weiter ein. 70 Mitarbeiter habe sie seit September neu verpflichtet.

          Lange hob hervor, es handele sich um hochwertige und langfristig sichere Stellen. Segula denke als Familienunternehmen nicht in Quartalen. Im November habe sich der erste Betriebsrat im Hause konstituiert, in dem eine von der IG Metall unterstützte Liste die meisten Vertreter habe. Drei Listen seien im Gremium vertreten.

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