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Ökonomen errechnen : Rentner profitieren von geplanter Grundrente

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Altersarmut: 306.000 Hessen bezogen Ende 2017 eine Rente von weniger als 600 Euro. Bild: dpa

Ökonomen des Pestel-Instituts gehen davon aus, dass die Grundrente hunderttausenden Rentnern in Hessen zu gute käme. Einige Branchen sollen davon besonders gut profitieren.

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          Die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geplante Grundrente würde in Hessen nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten die Bezüge von aktuell 144.000 Rentnern aufbessern. Darunter sind 110.000 Frauen und 34.000 Männer, wie der NGG-Landesbezirk Südwest in Stuttgart mitteilte. Sie bekommen derzeit nach mindestens 35 Beitragsjahren eine Rente von weniger als 896 Euro im Monat. Die Zahlen hat das Pestel-Institut in Hannover errechnet. Dort wurden Daten der Deutschen Rentenversicherung ausgewertet. In Hessen wurden knapp 900.000 Rentner erfasst.

          Heils Plan sieht automatische Rentenzuschläge für Geringverdiener vor, die mindestens 35 Jahre lang Beiträge gezahlt haben. Auch Teilzeitarbeit, Kindererziehungs- und Pflegezeiten zählen. Wer dann weniger als 896 Euro Rente hat, bekäme bis zu 447 Euro monatlich als Zuschlag. Dies könnte den Staat rund fünf Milliarden Euro im Jahr kosten.

          Nach Einschätzung des NGG-Landesbezirks würde die Grundrente insbesondere Tausenden von Beschäftigten in Branchen wie der Hotellerie, Gastronomie und dem Bäckerhandwerk zugute kommen. Damit könne Altersarmut in großem Stil verhindert werden. Nach Zahlen der Rentenversicherung, die vom Pestel-Institut wiedergegeben werden, bezogen 306.000 Hessen Ende 2017 eine Rente von weniger als 600 Euro. Der Frauenanteil lag bei 76 Prozent.

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