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Rechenzentren in Rhein-Main : Die Region springt gern für Frankfurt ein

Kein Gefängnis, sondern ein Datenhotel:  Außengelände eines Interxion-Rechenzentrums im Frankfurter Ostend Bild: Patrick Junker

Der Boom der Rechenzentren wird in Frankfurt und im Umland sehr unterschiedlich bewertet. Die Unternehmen kommen damit zurecht, solange sie weiter bauen können.

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          „Wir spüren einen hohen Diskussionsbedarf.“ Da kann Anna Klaft, Vorsitzende der German Data Association (GDA), keiner widersprechen. Die Region, inklusive der Landesregierung, hat entdeckt, wie groß und bedeutsam die Rechenzentrumsbranche in Rhein-Main geworden ist – und mit welcher Geschwindigkeit sie weiter wächst. Was davon zu halten ist und wie die Entwicklung weitergehen soll, darüber reden in jüngster Zeit viele, an einem Dialog aller Beteiligten hapert es aber weiterhin.

          Inga Janović
          Redakteurin im Regionalteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortliche Redakteurin des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          So hatte vor einem knappen Monat der Digitalverband Eco in Darmstadt Unternehmen, Wissenschaftler und Vertreter der Landesregierung zusammengebracht, um über die Zukunftsperspektiven der Branche im Allgemeinen und den Einsatz ressourcenschonender Technik im Besonderen zu diskutieren. Am vergangenen Wochenende waren es die Grünen gemeinsam mit Umweltinitiativen, die zu einer Bürgerkonferenz einluden, die sich vor allem um die Sorgen rund um den neuen Gewerbetypus drehte. Und am Donnerstag dieser Woche veranstalteten die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK), die GDA und der Regionalverband gemeinsam eine Konferenz, um klarzumachen, wie unverzichtbar aus ihrer Sicht diese Form der digitalen Infrastruktur ist, und welch Pfund es für die Rhein-Main-Region ist, das unumstrittene Zentrum der Branche zu sein.

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