https://www.faz.net/-gzg-af56o

Mittelständler PVA Tepla AG : Profiteur von Chipmangel und Digitalisierung

Gruppenbild: PVA Tepla mit Sitz in Wettenberg bei Gießen besteht aus mehreren kleinen wie mittleren Hightech-Firmen und ist börsennotiert Bild: Thorsten Winter

PVA Tepla zählt zur Riege der Hidden Champions. An der Börse glänzt die Aktie der Mittelhessen mit einem starken Auftrieb. Experten sehen den Mittelständler vor dem Aufstieg in den SDax.

          3 Min.

          Manfred Bender bringt zum Gespräch eine eigentümliche, silbrig glänzende Kerze mit und stellt sie gleich auf dem Aschenbecher ab. Das Kippengrab braucht innerhalb der nächsten Stunde zwar ohnehin niemand. Denn an diesem sonnigen und angenehm milden Augusttag trifft sich kein Raucherclub am Tisch auf der Terrasse der von Bender geführten PVA Tepla AG zum Schwätzchen – vielmehr geht es um die Frage: Wieso erlebt dieser Mittelständler mit Sitz in Wettenberg nahe Gießen seit Monaten einen starken Auftrieb an der Börse?

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Eine Vorahnung gibt der Blick auf das hochformatige Firmenschild vor dem Eingang zur Zentrale. Es spricht von Vakuum- und Werkstofftechnik sowie wachsenden Kristallen, weist folglich auf ein Technologieunternehmen hin. Firmen dieser Art erfreuen sich unter Anlegern seit vielen Monaten großer Beliebtheit. Und der Gast lernt von Bender zudem bald: Die Kerze ist gar keine Kerze, sondern ein Stoff, aus dem Halbleiter werden. Und an denen mangelt es weltweit.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Wir feiern 3 Jahre F+

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entlassungsurkunde am Dienstag im Schloss Bellevue

          Entlassungsurkunde für Merkel : Am Ende einer Kanzlerschaft

          Der Bundespräsident würdigt die Amtszeit von Angela Merkel als „beispielgebend“. So verabschiedet er die Kanzlerin – und bittet sie, noch ein bisschen weiterzumachen.