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Pandemie-Folgen : Jeder dritte Betrieb bietet Homeoffice an

Maximal kurzer Arbeitsweg: In Hessen können seit der Pandemie immer mehr Mitarbeiter im Homeoffice bleiben. Bild: Andreas Pein

Die Pandemie hat die Digitalisierung der Arbeitsprozesse in hessischen Unternehmen erheblich beschleunigt, wie eine neue Studie zeigt. Zugleich sinkt die Bereitschaft, die Beschäftigten entsprechend weiterzubilden.

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          Im Commerzbank-Tower am Frankfurter Kaiserplatz wird es einsam: Fortan müssen die 10.000 Beschäftigten in der Konzernzentrale nur noch maximal eineinhalb Tage pro Woche oder an sieben Tagen im Monat ins Büro kommen. 70 Prozent ihrer Arbeitszeit dürfen sie künftig im Homeoffice verbringen, hat das Management vor wenigen Tagen mit dem Betriebsrat vereinbart. Und das nicht nur wegen der Pandemie oder der Energiepreiskrise: Die Regelung gilt bis Ende 2024. Mindestens.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Solch eine Homeoffice-Regelung, die vor der Pandemie wohl noch undenkbar gewesen war, wird offenbar in immer mehr Unternehmen zum Standard, wie einer neuen Studie zu entnehmen ist. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesarbeitsagentur hat zusammen mit der Frankfurter Goethe-Universität in mehr als 1100 Betrieben in Hessen ermittelt, wie die Unternehmen ihre Arbeit digitalisieren und wie sie ihre Mitarbeiter darauf vorbereiten. Die Studie ist repräsentativ.

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