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Autohersteller : Opel schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus

  • Aktualisiert am

Schlechte Nachrichten aus Rüsselsheim: Die Stellenkürzungen scheinen ohne betriebsbedingte Kündigungen nicht möglich. Bild: dpa

Eigentlich will Opel sozialverträglich 2100 Stellen abbauen. Auf die Angebote gingen allerdings bisher zu wenige Mitarbeiter ein. Deshalb drohen nun wohl doch härtere Einschnitte.

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          Wegen bisher niedriger Akzeptanz eines freiwilligen Programms zum Abbau von Arbeitsplätzen schließt der Autobauer Opel betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Bis Ende kommenden Jahres sollten 2100 Arbeitsplätze in Deutschland über sozial verträgliche beziehungsweise freiwillige Alters- und Abfindungsprogramme abgebaut werden, bisher hätten sich aber nur 500 Beschäftigte dafür entschieden, erklärte ein Unternehmenssprecher in Rüsselsheim auf Anfrage der F.A.Z.. Die VRM-Gruppe hatte zuerst über eine entsprechende Botschaft an die Mitarbeiter berichtet.

          „Die Situation wird Ende November bewertet. Darauf basierend würde auch die Umsetzung betriebsbedingter Kündigungen geprüft“, erklärte der Sprecher. Bisher sei man weit entfernt von der erforderlichen Anzahl ausscheidender Beschäftigter.

          In Gesprächen mit dem Betriebsrat und der IG Metall sei vereinbart worden, schnell weitere Alternativen zu untersuchen. „Wenn wir dieses Ziel nicht durch freiwillige Maßnahmen erreichen sollten, werden wir eine Überprüfung des Zukunftstarifvertrages vornehmen, insbesondere der Verpflichtung zur Beschäftigungssicherung“, erklärte der Sprecher. Begründet wurde das Vorgehen auch mit der Corona-Krise. Betroffen ist vor allem der Stammsitz Rüsselsheim.

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