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„Volkselektroauto“ : Opel „zufrieden“ mit ersten Bestellungen für den Corsa-e

Hofft auf „Volkselektroauto“: Opel-Chef Lohscheller mit dem neuen Corsa-e Bild: dpa

Seit zwei Wochen können Interessenten den Corsa-e von Opel bestellen. Das Fahrzeug soll ein „Volkselektroauto“ werden. Mit den bisherigen Bestellungen zeigt sich Opel „zufrieden“. Aber wie sehen die Zahlen aus?

          Vor zwei Wochen hat der Rüsselsheimer Autobauer Opel sein neues Elektroauto vorgestellt. Geht es nach dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Michael Lohscheller, dann wird der Corsa-e zum „Volkselektroauto“. Seit dem Tag der Präsentation nimmt die deutsche Tochter der Peugeot-Mutter PSA erste Bestellungen entgegen. Auf FAZ.NET-Anfrage äußert sich Opel „zufrieden“ mit dem Stand der Dinge.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Aber wie sehen die konkreten Zahlen aus? In dieser Hinsicht gibt sich der Hersteller noch zugeknöpft: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns momentan nicht zu den konkreten Bestellungen für den neuen Opel Corsa-e äußern“, heißt es in Rüsselsheim. Und: „Genaue Zahlen werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nennen.“

          Dem Vernehmen nach will sich Opel rund um die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt eingehender äußern. Die IAA findet wieder im September statt.

          Der Corsa-e soll als Einstiegsmodell rund 30.000 Euro kosten. Das ist in etwa doppelt so viel wie der Verbrenner des Kleinwagens, der bisher ein Viertel der Opel-Verkäufe ausmacht und ein wichtiges Volumenmodell ist. Auch ist das schon eingeführte Konkurrenzmodell von Renault auf den ersten Blick deutlich günstiger. Allerdings bietet Opel beim abgespecktesten Corsa-e eine vergleichsweise bessere Ausstattung, zu der außer der Klimaanlage unter anderem auch eine elektrische Parkbremse und eine automatische Fußgängererkennung gehören.

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