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Streit um Wechsel zu Segula : Opel erleidet Niederlage vor Landesarbeitsgericht

Schlappe: Opel hat binnen weniger Tage zwei Mal eine Niederlage vor einem Arbeitsgericht erlitten, in einem Fall kam es dagegen zum Vergleich Bild: Lucas Bäuml

Opel hat binnen weniger Tage die zweite juristische Schlappe erlitten. Das Landesarbeitsgericht Hessen wies Berufungen gegen Beschlüsse der Vorinstanz ab, die gekündigten Beschäftigten recht gegeben hatte.

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          Der Rüsselsheimer Autohersteller Opel hat in Rechtsstreitigkeiten mit acht gekündigten Beschäftigten vor dem Landesarbeitsgericht Hessen sein Ziel nicht erreicht. Die 15. Kammer des Gerichts wies in diesen Fällen die von der deutschen Tochter des Stellantis-Konzerns eingelegten Rechtsmittel gegen Beschlüsse des Darmstädter Arbeitsgerichts zurück. Dies teilte eine Sprecherin des Landesarbeitsgerichts der F.A.Z. auf Anfrage mit. Damit sind die Kündigungen unwirksam. Das ist die zweite Niederlage vor einem Arbeitsgericht für Opel binnen weniger Tage.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          In einem Fall sei es nach der Berufung zu einem Vergleich zwischen Opel und einem entlassenen Mitarbeiter gekommen. Über den Inhalt der zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarung könne das Landesarbeitsgericht keine Auskunft erteilen, handele es sich doch um eine außergerichtliche Übereinkunft.

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