https://www.faz.net/-gzg-adp7w

Auch als Hybrid erhältlich : Opel baut neuen Astra von November an in Rüsselsheim

  • Aktualisiert am

Rüsselsheimer: Opel baut im Stammwerk von November an auch den neuen Astra Bild: dpa

Noch baut Opel nur den Insignia in Rüsselsheim. Doch nach den Ferien kommt der DS4 ins Stammwerk. Und Opel bestätigt den November als Termin für den Start der Produktion des Astra.

          1 Min.

          Nach den Sommerferien bekommen die Beschäftigten im Opel-Stammwerk Rüsselsheim wieder deutlich mehr zu tun. Der Autobauer richtet eine zweite Schicht ein. Denn außer dem als Flaggschiff apostrophierten Mittelklassewagen Insignia bauen die Arbeiter nach den Ferien auch der DS4. Klar ist das schon seit Monaten. Noch unklar ist dagegen, wann genau der Produktionsstart für das französische Modell sein wird. August oder September, heißt es. Ganz anders verhält es sich mit dem neuen Astra. Der Kompaktwagen erscheint zwar später als der DS4 in Rüsselsheim, aber der Termin für den Beginn der Fertigung steht schon: Von November an sollen die Beschäftigten dieses für Opel so wichtige Auto bauen.

          Der bisherige Opel-Chef Michael Lohscheller wird dieses Ereignis nicht mehr in diesem Amt erleben: Er verlässt das Unternehmen zum 1. September. Dies teilte der Autobauer am Dienstag überraschend mit.

          Wie der Kleinwagen Corsa steht der Astra bisher für etwa ein Viertel der Verkäufe der einzigen deutschen Tochtergesellschaft des Stellantis-Konzerns. Der neue Corsa wiederum ist Marktführer in seinem Segment. Fast ein Viertel der neu zugelassenen Fahrzeuge dieses Typs entfallen dabei auf die Elektro-Variante.

          Gebaut wird der neue Astra auf eine Konzern-Plattform namens EMP2, die auf PSA zurückgeht und auch für den DS4 genutzt wird. Sie erlaubt sowohl Hybride mit Verbrenner- und Batterieantrieb als auch reine Diesel und Benziner. Wie Opel ankündigt, gibt es in dem Auto keine herkömmlichen analogen Anzeigen mehr. Vielmehr biete der Astra eine neue Mensch-Maschine-Schnittstelle mit extrabreitem Touchscreen, wie er vom Tablet oder Smartphone bekannt ist.

          Der Autobauer legt ungeachtet der Menge an französischer Technik im Auto Wert darauf, den Astra am Stammsitz entworfen und entwickelt zu haben. Dort betreibt die Stellantis-Tochter weiter ihr Entwicklungszentrum, das nach dem Personalabbau der vergangenen Jahre und dem Teilverkauf an den Dienstleister Segula aber kleiner als früher ist. Überhaupt arbeiten am Stammsitz noch etwa 10.000 Beschäftigte, etwa 4000 weniger als noch vor fünf Jahren.

          Unseren Bericht zu einer Probefahrt mit dem Prototyp des neuen Astra lesen Sie hier.

          Weitere Themen

          Wie man um die Ecke schießt Video-Seite öffnen

          Geht doch! : Wie man um die Ecke schießt

          Ecken direkt verwandeln – auf dem Fußballplatz geht das noch vergleichbar einfach. Beim Tipp-Kick braucht es viel Feingefühl. Wir verraten, wie der perfekte Schuss um die Ecke gelingt.

          Topmeldungen

          „Bitte Aushangfahrplan beachten“: Wenn die Technik versagt, geht am Bahnhof nicht mehr viel.

          Verspätet, veraltet, kaputt : Die Bahn im Stau

          Klimaschutz mit attraktivem Schienenverkehr? Für dieses politische Ziel wird viel passieren müssen. Die täglichen Störungen im Betrieb der Deutschen Bahn zeigen den hohen technischen Nachholbedarf.
          Bärbel Bas

          SPD nominiert Parteilinke : Wer ist Bärbel Bas?

          Die SPD nominiert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Bas für das Amt der Bundestagspräsidentin. Ihr Weg führt aus der Mitte der Fraktion an die Spitze des Parlaments.
          Fische am Great Barrier Reef an der Küste von Queensland, Australien

          Klimaneutralität bis 2050 : Australiens späte Mission Null

          Kaum ein Land spürt den Klimawandel so sehr wie Australien. Trotzdem hat sich das Land lange gegen ambitionierte Klimaziele gesträubt. Nun vollzieht die Regierung eine Wende – und mit ihr das Murdoch-Imperium. Wie kommt das?
          Sachsen, Leipzig: Mitarbeiter des Hotel Westin, die mit einem Banner ein Zeichen gegen Antisemetismus setzen wollen.

          Interne Hotel-Ermittlungen : Kein Beweis für Antisemitismus

          Eine interne Untersuchung des Leipziger Hotels ergibt kein Fehlverhalten des Mitarbeiters, den der Sänger Gil Ofarim des Antisemitismus beschuldigt hat. Gegen beide liegen Strafanzeigen vor.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.