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Finanzen im Netz : Wie Online-Banking sicherer werden soll

Bei Überweisungen im Internet müssen sich Kunden bald zusätzlich zur Tan etwa mit einem via SMS übermittelten Code identifizieren. (Symbolbild) Bild: Getty

Schon bald werden das Online-Banking und der Einkauf im Netz komplizierter, aber auch sicherer. Verbraucher profitieren davon– müssen sich aber informieren, sonst könnte es zu spät sein.

          So richtig kreativ sind die Deutschen nicht. Zumindest nicht, wenn es um ihre Passwörter geht. Eine Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts ergab Ende vergangenen Jahres das erschreckende, aber auch ziemlich witzige Ergebnis, dass unter den Top Ten der in Deutschland vergebenen Codewörter unter anderem „12345“, „Passwort“, „Hallo“ und auch „Ficken“ zu finden sind. Einmal abgesehen von der Stilfrage, ist es keine gute Idee, sich mit solchen Passwörtern zu verifizieren – schließlich sind sie leicht zu erraten.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Vielleicht ist diese Leichtsinnigkeit ein Grund, weshalb die Sicherheitsanforderungen beim Online-Banking und auch beim Einkauf im Internet erhöht werden. Mit der Richtlinie PSD2 der Europäischen Union (die Buchstabenfolge steht für Payment Services Directive) müssen sich Verbraucher auf neue Regeln einstellen, die spätestens vom 14. September an gelten und erhebliche, teils verwirrende Veränderungen mit sich bringen.

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          Zwei-Faktor-Authentifizierung

          Das Verfahren heißt so, weil der Kunde für wichtige Vorgänge im Netz, etwa für Überweisungen, zwei unterschiedliche Kanäle benötigt. Auf den meisten Seiten im Netz ist eine Anmeldung mit einem Nutzernamen und einem Passwort möglich. Wird dieses Passwort gestohlen, können sich Betrüger so recht leicht Zugang zum Beispiel zu einem Konto verschaffen. Genau diese Sicherheitslücke soll mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung geschlossen werden. Dieser zweite Faktor neben dem Passwort kann zum Beispiel eine SMS auf ein verknüpftes Smartphone, eine Mail oder ein Code sein, der in einer App erstellt wird. Der zweite Faktor kann aber auch der Fingerabdruck sein, sofern das Handy die Möglichkeit bietet, den Fingerprint zu erkennen. So müssten Betrüger also zusätzlich zum Passwort auch Zugriff auf das Smartphone des Kunden, auf das Mail-Konto oder gar auf den Fingerabdruck haben. (ddt.)