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Pegelstände auf dem Rhein : Niedrigwasser macht Ölhandel zu schaffen

An manchen Stellen, wie hier am Bingener Mäuseturm, führt der Rhein bereits wenig Wasser Bild: Maximilian von Lachner

Tankschiffe auf dem Rhein dürfen nur noch ein Drittel zuladen. Hessische Mineralölhändler müssen jetzt weiter fahren. Die Nachfrage ist hoch, auch aus der Industrie.

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          Die niedrigen Pegelstände auf dem Rhein bekommen hiesige Brennstoff- und Mineralölhändler in Hessen deutlich zu spüren. Rhein und Main sind für die meisten die Hauptversorgungsachse. Zwar fahren die Tankschiffe noch, doch dürfen sie auf dem Weg vom Rotterdamer Hafen etwa Richtung Süden nur etwa ein Drittel der üblichen Ladung mitnehmen.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Es kommt noch was an“, sagt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbands für Energiehandel Südwest-Mitte, der auch die hessischen überwiegend mittelständischen Mineralölhändler vertritt. Von einer brenzligen Situation möchte Funke nicht sprechen, wenngleich die Versorgung komplizierter geworden sei. Händler müssten flexibel reagieren, Brennstoffe jetzt etwa von weiter her mit Tanklastzügen transportieren oder per Bahn, die Transportkosten schlügen sich dann eventuell auch in einem höheren Preis nieder. Aktuell bewegten sich die Heizölpreise aber eher seitlich zwischen 1,50 und 1,55 Euro pro Liter, ohne größere Schwankungen nach oben oder unten.

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