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Nach jahrelangen Diskussionen : Neues Gewerbegebiet in Frankfurt

Blick auf den Industriepark Höchst: In Frankfurt soll es ein neues Gewerbegebiet geben (Archivbild). Bild: Frank Röth

In Frankfurt soll nun doch ein neues Gewerbegebiet entstehen. Es hatten bereits einige Unternehmen mangels Expansionsmöglichkeiten die Stadt verlassen. Nach F.A.Z.-Informationen ist Nieder-Eschbach als Standort vorgesehen.

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          Nach jahrelangen Diskussionen gibt es im Frankfurter Magistrat offenbar eine Verständigung auf ein neues Gewerbegebiet. Es soll nach F.A.Z.-Informationen unweit des Möbelhauses von Ikea an der Züricher Straße im Stadtteil Nieder-Eschbach entstehen. Das Areal gilt wegen seiner Nähe zum Bad Homburger Kreuz als idealer Standort für die Ansiedlung von Betrieben. Das Gelände war schon im Entwurf des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts als Gewerbegebiet aufgeführt, wurde in die endgültige Fassung aber nicht mehr aufgenommen. Die Grünen hatten wiederholt Bedenken geltend gemacht.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Jetzt kam es zu einer Absprache, bei der sie im Gegenzug eine eigene langjährige Forderung durchsetzen konnten: Die Einigung sieht vor, dass im Gegenzug am Ortsrand von Nieder-Eschbach Freiflächen gesichert und dem Grüngürtel zugeschlagen werden. Dieses Gelände soll als Grüngürtelpark Nieder-Eschbach firmieren. Auch der Ortsbeirat wünscht sich dies seit langem.

          Über neue Gewerbegebiete wird in Frankfurt seit vielen Jahren gestritten. Zuletzt hatten wiederholt Unternehmen die Stadt verlassen, weil ihnen bei einer Vergrößerung des Betriebs keine Flächen angeboten werden konnten. Das letzte neu entwickelte Gewerbegebiet am Stadtrand, das ebenfalls an der A 661 gelegene Areal „Am Martinszehnten“, ist längst vollständig belegt.

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