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Galeria Kaufhof in Frankfurt : Champagner und Versace im Weltstadthaus

Speziell für ausländische Kunden: die Airetage mit planet tax refund Bild: Frank Röth

Die Galeria an der Frankfurter Hauptwache ist das erste Kaufhaus des Konzerns in der neuen Premium-Kategorie – und kaum wiederzuerkennen. Am Mittwoch wurde gefeiert.

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          Am Ende hat sich die Hoffnung von Galeria-Chef Frank Bertsch – „In fünf Tagen muss alles fertig sein“ – doch nicht erfüllt: Am Mittwoch, dem Tag der offiziellen Eröffnung, sind die Handwerker noch an vielen Ecken schraubend und sägend zugange, sieht man Mitarbeiter beim Abstauben von Vasen und Flacons, während schon Kunden die neuen Etagen, die zuletzt wegen des Umbaus nicht geöffnet waren, in Augenschein nehmen.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Sie haben viel zu schauen. Die Galeria, wie die bisherige Galeria Kaufhof an der Frankfurter Hauptwache fortan nur noch heißt, wurde von der Lebensmittelabteilung im Untergeschoss bis hoch zum Restaurant einmal komplett modernisiert und umgebaut, alles in allem zehn Etagen. Vier davon liegen in den oberen Stockwerken im Nachbarhaus „Upper Zeil“, das jetzt auf allen Ebenen mit der neuen Galeria verbunden ist. Rund 8000 Quadratmeter reine Verkaufsfläche, und damit gut ein Drittel der jetzigen Fläche, sind insgesamt hinzugekommen. Davon allein 1500 speziell für Touristen im sechsten Stock, die sogenannte Airetage, in der internationale Besucher fortan nicht nur eine schöne Aussicht auf die Stadt haben, sondern auch Souvenirs kaufen sollen und sich ihre Mehrwertsteuer erstatten lassen können – bevor sie vielleicht ins Haupthaus herüberwechseln, um sich hier Porzellan von Versace oder Silberschälchen von Robbe und Berking anzuschauen. Mit Marken wie Boss, Polo Ralph Lauren, Marc O’Polo zeigt die Wertskala auch in den Textilabteilungen nach oben.

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