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Mülltrennung : Weniger Plastik, mehr Kreislauf

Eingeschweißt: Viel Obst und Gemüse wird in Plastikfolien verpackt. Bild: dpa

Nicht nur junge Start-ups, auch Handel und Industrie suchen nach umweltfreundlichen Lösungen. Doch die beste Verpackung nützt nichts, wenn Verbraucher ihren Müll am Ende falsch sortieren.

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          Auf einmal geht es. Die Gurke im Supermarkt, die bisher fest in Plastik eingeschweißt in der Gemüsekiste lag, umschließt jetzt nur noch eine Banderole aus Papier. Nahezu alle Handelsketten machen das inzwischen so. Aldi Süd spart allein durch den Verzicht auf die Gurken-Folie nach eigenen Angaben 60 Tonnen Kunststoff jährlich ein. Neun Tonnen sind es bei der Supermarktkette Tegut aus Fulda, weil sie frisches Hackfleisch nicht mehr in der Plastikschale verkauft, sondern in einem Karton, der mit einer dünnen Folie beschichtet ist.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Egal ob Rewe, Edeka oder die Schwarz-Gruppe mit Kaufland und Lidl – alle großen Handelsketten suchen nach nachhaltigen Lösungen für ihre Eigenmarken. Sie tun das nicht ohne Grund. Zum einen müssen sie sich als Hersteller inzwischen an den Verpackungskosten beteiligen – bei gesetzlich vorgeschriebenen Recycling-Quoten, die weiter steigen. Außerdem kommt weniger Plastik bei Verbrauchern, für die Umweltschutz mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis, gut an. Die Berge von Verpackungsmüll, die nach dem Großeinkauf regelmäßig anfallen, sind für viele ein Ärgernis.

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