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Möbelhandel : Ikea Frankfurt eröffnet im März

„Krumme Preise” von Februar an: Ikea-Chefin Hesser Bild: AP

Der Möbelriese Ikea wird am 13. März seine Filiale in Frankfurt eröffnen. Das Haus im Stadtteil Nieder-Eschbach ist die dritte Filiale des schwedischen Unternehmens im Rhein-Main-Gebiet und kostet 75 Millionen Euro.

          Der Möbelriese Ikea wird am 13. März seine Filiale in Frankfurt eröffnen. Dies sagte ein Sprecher von Ikea dieser Zeitung. Das Haus im Stadtteil Nieder-Eschbach ist die dritte Filiale des schwedischen Unternehmens im Rhein-Main-Gebiet. Ikea hat in das zweistöckige Gebäude rund 75 Millionen Euro investiert; die Bruttogeschossfläche beträgt etwa 35.000 Quadratmeter, wie der Sprecher weiter ausführte.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          In Nieder-Eschbach wird Ikea mit einer für das Einrichtungshaus neuen Technik arbeiten. Die Waren werden auf Paletten durch mehrere Öffnungen in das Gebäude gebracht. Von dort aus werden sie über Förderbänder zu Fahrstühlen und weiter auf die Stockwerke verfrachtet, wo sie wiederum über mobile Förderbänder an jene Stellen transportiert werden, an denen sie präsentiert werden sollen. Besonders die flexible Einsetzbarkeit der Transporttechnik auf den Stockwerken hat es Ikea nach Angaben des Sprechers angetan.

          Mehrwertsteueraufschlag zum Februar

          Zur Eröffnung in Nieder-Eschbach, wo das Unternehmen insgesamt eine Fläche von 58.000 Quadratmetern einschließlich der Parkplätze belegt, verspricht Ikea eine Reihe von Aktionen, darunter Verlosungen. Unter anderem würden diverse Artikel zu niedrigeren Preisen als üblich angeboten. „So etwas machen wir immer“, heißt es.

          Dessen ungeachtet müssen sich auch die Kunden der neuen Filiale auf Preise einstellen, die von den Angaben im aktuellen Katalog abweichen. Denn nach der bis 27. Januar laufenden Niedrigpreis-Aktion, mit der der Möbelhändler stets nach dem Jahreswechsel aufwartet, wird das Unternehmen die Mehrwertsteuer-Erhöhung weitergeben. Dies hatte Ikea schon Ende Oktober bei der Vorlage der Bilanz des Geschäftsjahres 2005/06 angekündigt.

          Neue Preise, alter Katalog

          Demnach werden die Artikel mit neuen Preisen versehen - einen aktualisierten Katalog legt Ikea aber deswegen nicht auf. „Wir werden mit dem einen oder anderen krummen Preis leben müssen“, so Petra Hesser, Geschäftsführerin der Ikea Deutschland GmbH & Co. KG. Denn als „Niedrigpreis-Unternehmen“ könne der Möbelhändler den Aufschlag von drei Prozentpunkten bei der Mehrwertsteuer nicht einfach ausgleichen. Um die Kunden nicht zu verwirren und die laufende Rabatt-Aktion nicht zu untergraben, hat das Unternehmen davon abgesehen, schon zu Jahresbeginn die höhere Mehrwertsteuer zu berücksichtigen.

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