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Mode für Mollige : Neue Märkte für große Kleidergrößen

Mode für Mollige: Im Frankfurter Jadehaus präsentiert der Modeversand Sheego seine Kollektion. Bild: Lakuntza, Nerea

Die Otto-Tochter Sheego will von Frankfurt aus neue Märkte für große Kleidergrößen erobern. Die Zielgruppe wächst, auch dank Corona.

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          Fünf Kilogramm – so viel haben Deutsche nach einer aktuellen Umfrage im Schnitt während der Corona-Pandemie zugenommen. Weil sie sich zu wenig bewegt, zu viel Chips und Schokolade gegessen haben. Boutiquen-Besitzerinnen in Frankfurt wissen, wohin das führt. Sie müssen, wie aus der Branche zu hören ist, zurzeit so manches Frusttränchen in der Umkleidekabine trocknen.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Den Herstellern großer Kleidergrößen dürfte diese Entwicklung indes gefallen. Ohnehin wurden die Konfektionsgrößen in den vergangenen Jahren bei den Umfängen angepasst, denn die Bevölkerung hierzulande geht in die Breite. „Die deutsche Gesellschaft wächst in Summe bei der Kleidergröße“, weiß auch Torge Doser, Geschäftsführer der Plus-Size-Modemarke Sheego. „Es gibt Anzeichen dafür, dass Corona die Entwicklung einen Tick beschleunigt hat.“

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