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Kritik an Düngeverbot : Mit Traktor-Demo gegen die Agrarpolitik

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Aufgefahren: Mit rund 40 Traktoren fuhren unmutige Bauern in Baunatal anlässlich der Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen vor Bild: dpa

Zu Beginn ihrer ersten Tagung dieses Jahres nehmen sich hessische Bauern die Landesagrarministerin vor: „Beim Umwelt- und Klimaschutz ist sie meist an der Spitze der Bewegung und plädiert für Verschärfungen.“

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          Mit einer Treckerdemo und viel Kritik haben Bauern die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) auf der Landwirtschaftlichen Woche im nordhessischen Baunatal empfangen. „Beim Umwelt- und Klimaschutz ist sie meist an der Spitze der Bewegung und plädiert für Verschärfungen“, sagte Karsten Schmal, Präsident des Hessischen Bauernverbandes, am Montag über Hinz. Doch die Ministerin müsse sich auch zur Landwirtschaft bekennen und für verlässliche Agrarpolitik sorgen.

          Dabei kritisierten die Bauern vor allem die in Arbeit befindliche Verschärfung des Düngeverbotes. „Der wunde Punkt sind die sogenannten roten Gebiete und die dort geltenden Einschränkungen bei der Stickstoffdüngung“, erklärte Schmal. Sie beträfen etwas ein Viertel der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche und müssten verringert werden.

          Bei der Landwirtschaftlichen Woche diskutieren Politiker, Bauern und Agrarforscher über die Situation der Landwirtschaft. Zum Auftakt der dreitägigen Veranstaltung waren die Bauern mit 40 Traktoren auf dem Platz vor der Baunataler Stadthalle vorgefahren und hatten mit Plakaten auf ihre Probleme aufmerksam gemacht.

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