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Homeoffice bei Microsoft : Nur jeder Zehnte bekommt einen Schreibtisch

Microsoft-Büro in Frankfurt: Eine „Trinkhalle“ soll auf der Etage für lokales Flair sorgen. Bild: Saskia Stöhr

In seiner neuen Frankfurter Niederlassung setzt Microsoft konsequent auf Arbeiten im Homeoffice. Der Konzern hat lange vor der Corona-Pandemie damit angefangen – dennoch funktioniert nicht alles reibungslos.

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          Dafür, dass Frankfurt einer der größten Microsoft-Standorte in Deutschland sein soll, ist die Büroetage bemerkenswert leer. An gerade einmal drei, später vier Schreibtischen sitzen Microsoft-Mitarbeiter und tippen in ihre Windows-Rechner. Die Mehrzahl der 22 Arbeitsplätze ist unbesetzt. Und das, obwohl rund 220 Beschäftigte dem Frankfurter Regionalbüro des Tech-Konzerns zugeordnet sind.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dabei hat sich die Niederlassungsleiterin Sonja Bozic eigentlich sehr viel Mühe gegeben, die neue Niederlassung so attraktiv wie möglich für die Beschäftigten zu gestalten. Statt wie vorher in Bad Homburg im Industriegebiet ist das Büro nun im 14. Stock des Messeturms untergebracht, erhabener Rundumblick auf Frankfurt inklusive. Es gibt nicht nur eine für Mitarbeiter kostenfreie Tiefgarage, sondern auch einen Tunnel zur U-Bahn, Obst und Getränke gratis und sogar einen Massagesessel.

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