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Frankfurter Messe : Automechanika kleiner und digital

Blick in die Zukunft: Elektro-Reisebus e.Go Mover Bild: EPA

Auch im September setzt die Messe Frankfurt noch nicht wieder auf eine reine Präsenzmesse. Die Automechanika vom 14. bis 16. September soll im Format „Digital Plus“ stattfinden, also mit einem kleinen Auftritt auf dem Messegelände und einem großen in der virtuellen Welt.

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          „Real. Digital. Hybrid.“ So steht es auf einem roten Button auf dem Banner zur Ankündigung der Frankfurter Messe Automechanika und dazu „Digital Plus“.  Die werde einmalig im Format „Digital Plus“ stattfinden, meldete die Messegesellschaft am Montag. Die Veranstaltung vom 14. bis 16. September biete neben einer komprimierten physischen Ausstellung allen Teilnehmern vor allem die Möglichkeit, sich digital zu präsentieren und zu vernetzen. Ein neues Angebot, das der Branche in diesen Tagen unterbreitet wird, reduziere den Aufwand bei der Messevorbereitung auf ein Minimum. Im September 2022 soll die Eigenveranstaltung der Messe dann „in gewohnter Weise als Weltleitmesse“ stattfinden.

          Patricia Andreae
          (cp.), Rhein-Main-Zeitung

          Die Veranstaltung in diesem Herbst biete neben einer, wie es heißt, komprimierten physischen Ausstellung allen Teilnehmern vor allem die Möglichkeit, sich digital zu präsentieren und zu vernetzen. Ein neues Angebot, das der Branche in diesen Tagen unterbreitet wird, reduziert den Aufwand bei der Messevorbereitung auf ein Minimum. Im nächsten Jahr, vom 13. bis 17. September 2022, soll das Event in gewohnter Weise als Weltleitmesse auf dem Gelände stattfinden.

          Bei den Vorbereitungen für die erstmalig hybride Automechanika haben die Veranstalter somit noch kurzfristig den Kurs gewechselt, zumindest für den physischen Veranstaltungsteil. Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, begründet das mit der angespannten Lage durch die Corona-Pandemie.  „Daher können wir die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich einer internationalen Weltleitmesse im September dieses Jahr nicht erfüllen“, denn dafür sei nicht nur eine offizielle Genehmigung für die Veranstaltung erforderlich, sondern es müssten auch die internationalen Reiseverbindungen möglich sein. „Nichtsdestotrotz benötigt die Automotive Branche - das haben auch unsere Kunden und Verbände bestätigt - auch in diesem Jahr eine Plattform für geschäftliche Begegnungen, deshalb haben wir das Konzept für die diesjährige Automechanika modifiziert“, erläutert er und führt aus: „Nach dem Prinzip „Plug & Play“ bieten wir Präsentationsmöglichkeiten und persönliches Networking auf dem Messegelände, reduzieren aber die Vorbereitungen sowie Risiko und Kosten auf ein Minimum“.

          Angebote auch für persönliche Begegnungen

          Das neue Konzept biete Unternehmen unterschiedliche Formate sich zu präsentieren sowie diverse Networking-Lounges, die persönliche Begegnungen unter den geltenden Corona-Schutzmaßnahmen ermöglichen. Unternehmen, die auf Grund von Reiserestriktionen nicht nach Frankfurt kommen könnten, hätten die Möglichkeit, über eine digitale Plattform ihre Produkte zu präsentieren und sich mit Besuchern virtuell zu treffen und vernetzen. Aussteller können erstmals Produktneuheiten im Live-Stream vorstellen. Alle Teilnehmer profitieren von einem digitalen Matchmaking- und Terminplanungstool und es gibt die Möglichkeit von Live-Chats und Video-Calls. Der Großteil der Filme sowie Produktinformationen und Unternehmensprofile der Aussteller bleiben über den Veranstaltungszeitraum hinaus online verfügbar.

          Die reale Messe soll sich auf den Ostteil des Geländes rund um die Festhalle konzentrieren. Zusätzlich sind eine „Innovation-Show“, ein „Networking-Areal“ und eine Produktallee geplant. Außerdem erwartet die Besucher ein spannendes Rahmenprogramm zu aktuellen Themen und Trends. Lösungen für die Mobilität von morgen soll der neue „Future Mobility Park“ auf dem Freigelände - ein innovativer Test- und Erlebnisparcours im Zentrum des Messegeländes - bieten.

          Parallel zur Automechanika und in direkter Nachbarschaft findet die Hypermotion in der Festhalle statt, so träfen erstmalig Anwender- und Entwicklerseite aus Mobilität, Logistik auf Akteure aus dem Automotive Aftermarket. Daraus ergeben sich wertvolle Synergien für die Teilnehmer beider Veranstaltungen, denn die Automobilindustrie ist führend in der Mobilitätsindustrie und die Automobillogistik hat einen wesentlichen Anteil an der Logistikindustrie, heißt es seitens der Messegesellschaft.

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