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Medien : Eichborn Verlag mit Gewinn - bestes Ergebnis der Firmengeschichte

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Dank seiner Kassenschlager wie „Neue Vahr Süd“ von Sven Regener hat der Frankfurter Eichborn Verlag 2004 den höchsten Gewinn seiner Geschichte erzielt. Der Umsatz legte um zehn Prozent zu.

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          Der Frankfurter Eichborn-Verlag hat im vergangenen Jahr mit 672.000 Euro den höchsten Jahresüberschuß seiner 25jährigen Unternehmensgeschichte erzielt. Der Umsatz sei zugleich um knapp zehn Prozent auf 20,44 Millionen Euro gestiegen, teilte die börsennotierte Eichborn AG am Mittwoch in Frankfurt mit. Das Betriebsergebnis wurde mit 968.000 Euro nach einem Minus von 1,062 Millionen Euro im Vorjahr beziffert.

          Für 2003 hatte Eichborn im Konzern noch einen Fehlbetrag von 3,7 Millionen Euro ausgewiesen. Grund war eine Wertberichtigung auf den Zürcher Pendo Verlag, den Eichborn verkauft hat. Der Aktienkurs notierte am Nachmittag mit 1,33 Euro um fast 19 Prozent höher als am Dienstag.

          „Neue Vahr Süd“ als Kassenschlager

          Ursache für die Trendwende sei die Rückbesinnung auf das Buchgeschäft mit entsprechenden Kostensenkungen, erläuterte Eichborn. Der Verlag hatte sich nach seinem Börsengang 2000 neue Geschäftsfelder erschlossen, in den vergangenen Jahren die verlustreichen Töchter jedoch nach und nach abgestoßen. Der Verlag hat derzeit rund 60 Beschäftigte in Frankfurt, Berlin und Fulda.

          Zu den Umsatzrennern bei Eichborn gehörten im vergangenen Jahr unter anderem in der Belletristik Sven Regeners Bestseller „Neue Vahr Süd“ sowie bei den Sachbüchern Werner Bartens' „Lexikon der Medizin- Irrtümer“. Sehr erfolgreich sei auch das Humboldt-Projekt von Hans Magnus Enzensberger in der „Anderen Bibliothek“ gewesen.

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