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New Work : Vier Stunden Arbeit genügen

Neues Arbeiten: Ressortleiter Manfred Köhler (l.) diskutiert im Binding-Sudhaus mit Endora Comer-Arldt von Merck Bild: Stephan Lucka

Wie werden wir in Zukunft unseren Job ausüben? Die Pandemie hat darauf neue Antworten gegeben. Sie fallen teils abenteuerlich aus – und könnten doch zur Normalität werden.

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          Negative Erfahrungen? Kann Chiara Baroni keine nennen. Gut ein Jahr lang hat Baroni die Vorzüge der neuen Arbeitswelt exzessiv ausprobiert und dabei noch nichts entdeckt, was schlecht daran sein könnte, wenn man wie sie zwei oder drei Monate im Jahr den Büro-Schreibtisch gegen den Strand von Teneriffa austauscht.

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das nämlich ist beim Finanz-Start-up Revolut möglich. Als Baroni, die Pressesprecherin der Neo-Bank mit Sitz in Berlin ist, vor gut einem Jahr beschloss, ihren Arbeitsplatz für ein paar Tage auf die spanische Insel zu verlegen, wusste sie noch nicht, dass daraus mehrere Monate werden würden. Doch Baronis Chef, so erzählt sie es während der Veranstaltung „Main-Stimmen“, zu der die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Donnerstagabend gemeinsam mit der Binding Brauerei eingeladen hatte, ließ seine Mitarbeiterin ohne Einwände gewähren, weil ihre Kollegen ohnehin in der ganzen Welt verstreut sitzen. Da gab es auch für sie wenige Argumente, die gegen die Arbeit von der Insel sprachen.

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