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Energiekrise : Mainova erhöht die Preise um 37 Prozent

Gas wird für viele Frankfurter teurer: Mainova erhöht die Preise. Hier die beiden Blöcke und Schlote des Mainova-Heizkraftwerks Frankfurt West. Bild: dpa

Wegen der hohen Preise auf den Energiemärkten müssen die Kunden der Mainova nun mit höheren Kosten rechnen.

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          Der Frankfurter Energieversorger Mainova erhöht die Preise. Wie das Unternehmen mitteilte, müssen Kunden für den Arbeitspreis im Tarif „Mainova Erdgas Classic“ statt 11,30 Cent künftig 15,44 Cent je Kilowattstunde zahlen, das ist ein Plus von knapp 37 Prozent. Die Gasumlage, deren Höhe am Montag auf 2,4 Cent festgelegt wurde, sei darin noch nicht berücksichtigt, hieß es.

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Grundpreis bleibt mit 94,90 Euro im Jahr zwar stabil. Kunden mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 12 000 Kilowattstunden zahlen jedoch von Oktober an monatlich brutto im Vergleich zum Juli 41,50 Euro mehr – mit der Umlage kämen von Oktober an mindestens 24 Euro monatlich dazu. Mainova verweist dabei auf die durch den Krieg in der Ukraine nie dagewesenen Preisanstiege auf den Energiemärkten.

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