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Fliegendes Denkmal : Lufthansa schiebt ihre „Tante Ju“ ins Museum

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Vergangenheit: das charakteristische Flugbild der Tante Ju Bild: dpa

1936 in Dessau gebaut, hat sie seit den achtziger Jahren 11.500 Flugstunden absolviert. Nun ist für die „Tante Ju“ genannte Maschine vom Typ Junkers 52 Schluss – für die Öffentlichkeit soll sie aber weiter zu sehen sein.

          Die Lufthansa schiebt ihr historisches Oldtimer-Flugzeug Ju 52 ins Museum. Die 83 Jahre alte Maschine mit der historischen Kennung D-AQUI wird nicht wieder abheben und soll in einem noch nicht genannten Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wie der Dax-Konzern in Frankfurt bekanntgab. Bis dahin bleibt das Flugzeug in einem Hangar der Lufthansa-Basis Hamburg.

          Zuvor waren bereits die defizitären Passagierflüge mit dem „fliegenden Denkmal“ gestoppt worden, nachdem im August 2018 eine mit 20 Menschen voll besetzte Schwestermaschine in den Schweizer Alpen abgestürzt war. Das Wrack offenbarte schwere technische Mängel, die zuvor von außen nicht erkennbar waren.

          Die 1936 in Dessau gebaute Lufthansa-Ju hat eine wechselvolle Geschichte mit Stationen in Norwegen, auf südamerikanischen Öl-Plattformen und in amerikanischen Flugshows hinter sich. Die genaue Zahl der geleisteten Flugstunden kennt niemand.

          Für die Lufthansa, die den Flieger auf Initiative begeisterter Piloten 1984 zurück erwarb und in Hamburg umfassend restaurierte, hat sie seitdem rund 11.500 Stunden absolviert.

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