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DSL im Selbsttest : Daheim nicht die volle Bandbreite

Butter bei die Fische: Der Breitbandtest der Bundesnetzagentur zeigt, wie schnell ein DSL-Anschluss tatsächlich ist Bild: Wiesinger, Ricardo

Viele Internetverbindungen sind langsamer als der Anbieter verspricht. Verbraucher können ihren DSL-Anschluss jedoch selbst auf Mogelpackungen überprüfen. Wir haben es ausprobiert.

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          Die Frankfurter Telekom-Kundin möchte im Internet ein bisschen mehr Tempo und hat sich für einen Tarif mit DSL16000 entschieden, der fast dreimal so schnell ist wie ihr bisheriger Festnetzanschluss. Auch wenn Anbieter in ihrer Werbung für Highspeed-Tarife Lust auf mehr machen: 16 Megabit pro Sekunde gelten als vollkommen ausreichend für Otto-Normal-Nutzer, die mit ihrem Computer lediglich ein bisschen surfen, Filme streamen, Bücher und Zeitung lesen möchten. So wie die DSL-Kundin aus Frankfurt.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Eine halbe Minute braucht jetzt aber immer noch das E-Paper der F.A.Z., bis es am Morgen auf dem Tablet aufgeblättert werden kann, manchmal sogar länger – in jedem Fall deutlich länger, als das Herunterladen der Zeitung in der Wohnung von Freunden dauert, die offenbar einen schnelleren Anschluss haben. Und da sie den Wechsel von 6000 zu 16.000 ohnehin nicht als großen Quantensprung empfunden hat, macht die Telekom-Kundin jetzt aus Neugier einmal den Breitbandtest.

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