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Nach schwachem Jahr 2017 : Helaba macht wieder etwas mehr Gewinn

  • Aktualisiert am

Schlägt sich besser als vor einem Jahr: Helaba in Frankfurt Bild: Max Kesberger

Auch die Landesbank Helaba spürt weiter die Magerzinsphase. Dennoch schlägt sie sich besser als vor einem Jahr.

          Das Zinstief und der harte Wettbewerb um Kunden machen der Landesbank Hessen-Thüringen zu schaffen. Sowohl der Zinsüberschuss als auch das Provisionsergebnis lagen im ersten Quartal unter den Ergebnissen des Vorjahreszeitraums, wie Deutschlands viertgrößte Landesbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Wegen positiver Bewertungseffekte stieg der Vorsteuergewinn dennoch leicht auf 79 Millionen Euro nach 75 Millionen Euro, ebenso der Überschuss, er kletterte auf 52 Millionen Euro nach 47 Millionen Euro.

          „Die Rahmenbedingungen waren im ersten Quartal unverändert schwierig, was sich in einer verhaltenen Entwicklung des Neugeschäftsvolumens sowie einem rückläufigen Zinsüberschuss niedergeschlagen hat“, erklärte Vorstandschef Herbert Hans Grüntker. „Es zeichnet sich aber bereits ab, dass das Geschäft im zweiten Quartal an Fahrt gewinnt.“ Grüntker bekräftigte: „Die Zahlen bestätigen unsere Prognose für 2018, wonach wir auf Jahressicht mit einer stabilen Geschäftsentwicklung rechnen.“

          Im Gesamtjahr 2017 war der Gewinn der Helaba auf den niedrigsten Wert seit der Finanzkrise gesunken - unter anderem wegen des Zinstiefs und Regulierungskosten. Mit 256 (340) Millionen Euro verdiente das Institut unter dem Strich fast ein Viertel weniger als 2016. Vor Steuern standen 447 (549) Millionen Euro Gewinn in den Büchern der Landesbank, die Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg betreut.

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