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Kreditkarten im Ausland : Im Urlaub günstig an Geld kommen

Immer etwas heikel: Geldabheben im Ausland, hier in Australien Bild: Reuters

Beim Geldabheben per Kreditkarte im Urlaub muss man sich entscheiden: teuer oder aufwändig. Vor Auslandsreisen lohnt sich ein genauer Blick auf die unterschiedlichen Angebote.

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          Bei Kreditkarten kann man als Kunde nicht genug aufpassen. Faustregel: Entweder kümmert man sich nicht drum, zahlt dann dafür aber wahrscheinlich kräftig Gebühren, oder man bekennt sich zum Pfennigfuchsertum, dann ist der Aufwand höher, aber es wird gespart. Wir sind zuletzt mit zwei Kreditkarten gut gefahren, der Payback-American-Express-Karte fürs Inland, mit der sich bei jedem Bezahlen Extrapunkte sammeln lassen (und: ja, unsereinem ist es schnurzegal, dass jetzt in irgendeinem Computer vermerkt ist, welche Unterhosen wir gekauft haben) und der Santander „1 plus Visa Card“ fürs Ausland oder die Fälle, in denen jemand in Deutschland American Express nicht akzeptiert. Beide Karten sind unentgeltlich, und das Girokonto kann bei der Bank bleiben, bei der es schon Jahrzehnte ist.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Auslandsreisen mit der Karte von Santander, die uns ein guter Freund empfohlen hatte, waren mehrere Jahre eine Freude: Es fiel keine Auslandsgebühr beim Zahlen im Hotel oder Restaurant an, vor allem aber auch nicht beim Geldabheben am Automaten. Und wenn die örtliche Bank, die den Apparat hingestellt hatte, fürs Abheben drei oder vier Dollar berechnete, wurden diese sogar erstattet. Das war ein bisschen kompliziert, man musste den Auszahlungsbeleg abfotografieren und hochladen, aber noch bei unserer letzten Reise vor Corona nach Kambodscha und Laos hat es geklappt, das Geld ist längst auf dem Konto.

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