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Korruptionsverdacht : Albert Speer und Partner sehen sich als Zeugen im Stadion-Skandal

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Das Frankfurter Architekturbüro Albert Speer und Partner sieht sich im Korruptionsskandal um den Münchner Stadionneubau als Zeuge. Die Ermittlungen seien in vollem Umfang unterstützt worden.

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          Das Frankfurter Architekturbüro Albert Speer und Partner sieht sich im Korruptionsskandal um den Münchner Stadionneubau als Zeuge. Bei den Durchsuchungen am Dienstagmorgen hätten die anwesenden Staatsanwälte versichert, daß niemand aus dem Büro beschuldigt werde, erklärte Speers Partner Michael Denkel am Mittwoch. Dies gelte auch für Albert Speer, der derzeit im Urlaub sei. „Seine Person war überhaupt nicht von Interesse.“ Die Ermittlungen seien im vollen Umfang unterstützt worden.

          Das Frankfurter Büro war nach Denkels Angaben schon frühzeitig in das Stadionprojekt eingebunden, besonders bei der sehr schwierigen Standortsuche habe sich Speer im hohen Maße persönlich engagiert. Später habe man für den Bauherren das Verhandlungsverfahren in einer frühen Phase der Ausschreibung betreut. Derzeit sei man noch mit der Schnittstellenorganisation betraut.

          Bei Albert Speer und Partner arbeiten rund 100 Menschen. Der 69 Jahre alte Chef ist Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt, in der er zahlreiche öffentliche Bauprojekte verwirklicht hat. Er war unter anderem an der Gestaltung der Messe und des Museumsufers am Main beteiligt. Der Sohn des gleichnamigen Architekten und späteren Rüstungsministers Adolf Hitlers ist außerdem ein erfolgreicher Landschafts- und Stadtplaner mit Großprojekten in China.

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