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Kontrollen am Flughafen : Fraport hat die Zeit genutzt

Überblick: Von 2023 an werden Bundespolizisten in Frankfurt nur noch die Aufsicht über die Sicherheitskontrollen inne haben Bild: dpa

Die Neuordnung der Sicherheitskontrollen in Frankfurt ist schlüssig. Sie wird hoffentlich dazu beitragen, dass sich das Verhältnis zwischen Fraport und der Lufthansa wieder verbessert.

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          Man erinnert sich schon kaum mehr an die Zeit, als der Flughafen noch aus allen Nähten platzte. Aber das wird wieder kommen; der Ansturm auf Mallorca während der Osterferien hat überdeutlich gezeigt, dass die Reiselust durch die Corona-Pandemie nur unterdrückt, aber nicht beendet worden ist. Wie gut daher, dass Fraport und Bundesinnenministerium die traurige Zeit, in der Flüge in die Ferne nur ein schöner Traum sind, genutzt haben, um ein ärgerliches Thema abzuräumen: die schlechte Organisation der Sicherheitskontrollen, die in besseren Zeiten schon manchen Reisenden seinen Flug hat verpassen lassen.

          Die am Freitag verkündete Lösung ist schlüssig, weil sie die Zuständigkeiten klar aufteilt. Fraport gewinnt eine beachtliche Handlungsfreiheit, wenn wegen großen Andrangs die Schlangen wieder einmal lang und länger werden. Zugleich ist es völlig richtig und ja auch gar nicht anders denkbar, dass die Bundespolizei weiterhin die Regeln vorgibt.

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