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„Mieter zahlen es nicht“ : Wohnungswirtschaft fordert Hilfe bei Sanierungen für Klimaschutz

  • Aktualisiert am

Ausrangierte Heizkörper nach erfolgter Sanierung Bild: dpa

Um ihre Wohnungen für besseren Klimaschutz zu sanieren, fordern Immobilienfirmen nun Hilfe vom Staat. Begründung: Finanzschwache Mieter könnten dies nicht bezahlen, Mietendeckel kämen hinzu.

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          Wohnungsunternehmen aus Hessen und Rheinland-Pfalz fordern finanzielle Hilfen bei der Sanierung ihrer Wohnungsbestände für den Klimaschutz. „Die Mieter mit niedrigem Einkommen werden es nicht zahlen können, die Unternehmen können es in Zeiten von Mietpreisbremse, Kappungsgrenzenverordnung und ständig steigenden Baukosten und Grundstückspreisen auch nicht leisten“, sagte Axel Tausendpfund, Vorstand des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW) vor dem Verbandstag in Kassel.

          Nötig sei ein „Klimafonds, mit dem Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor finanziert werden können.“ Ein solcher Fonds könnte beispielsweise mit Geld aus Emissionshandel oder aus einer CO2-Steuer gefüllt werden. „Das ist ein Projekt, das mindestens auf nationaler Ebene vonstatten gehen muss. Wir würden uns freuen, wenn Hessen das entsprechend unterstützt“, erklärte Tausendpfund.

          Der VdW vertritt 200 private und öffentliche Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Hessen und dem südlichen Rheinland-Pfalz. Darunter sind städtische, landesnahe und kirchliche Unternehmen. Sie alle zusammen haben 400 000 Wohnungen. Die VdW-Mitglieder beraten am Mittwoch und Donnerstag in Kassel über aktuelle wohnungspolitische Herausforderungen. Als Gast ist unter anderem Hessens Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) eingeladen.

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