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Frankfurter Gründerpreis : Robuste Kletterpflanzen für das Stadtklima

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Blick aufs Grüne: Gründerinnen Carlotta Ludig (links) und Nicola Stattmann vom Start-up „Office for Micro Climate Cultivation“ Bild: Frank Rumpenhorst

Feuerbohne, Hopfen und Indischer Spinat – mit diesen Pflanzen wollen zwei Frankfurter Projektdesignerinnen für ein kühleres Stadtklima sorgen. Dafür könnte ihnen nun der Frankfurter Gründerpreis verliehen werden.

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          Die Hitze in diesem Sommer nimmt kein Ende. Das merken vor allem Großstädte wie Frankfurt, die Bewohner leiden unter den Auswirkungen des Klimawandels ganz besonders. Umso gefragter sind Ideen, die helfen, die Stadt kühler zu machen. Die beiden Frankfurter Produktdesignerinnen Nicola Stattmann und Carlotta Ludig tüfteln mit ihrem „Office for Micro Climate Cultivation“ seit zwei Jahren an solchen Lösungen und haben es in diesem Jahr in die Endrunde für den Frankfurter Gründerpreis geschafft, der im September verliehen wird.

          Die beiden Frauen experimentieren mit schnell wachsenden ein- und mehrjährigen Kletterpflanzen. Weil Bäume zu tief und zu breit wurzeln. Zu ihren Ideen gehören mobile Schattenwände, bis zu zehn Meter hoch, nur 2,50 Meter breit und tief. Darin wachsen bekannte Gewächse wie Glockenrebe, Prachtwinde, Feuerbohne und Hopfen sowie weniger bekannte Pflanzen wie Indischer Spinat oder eine Käsepflanze, die nach Camembert duftet. Allen gemein ist, dass sie in Windeseile ranken und dichtes Grün bilden. Nach vielen Versuchen haben sich 38 Pflanzenarten herausgestellt, die für die Verbesserung des Stadtklimas perfekt geeignet sind.

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