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Kernkraft : Bahn will Atomtransporte loswerden - Hanauer Tochter vor Verkauf

  • Aktualisiert am

Atommüll-Behälter beim Bahntransport Bild: picture-alliance/ dpa

Die Deutsche Bahn will sich von ihrer Tochter Nuclear Cargo + Service (NCS) trennen, die für Atommülltransporte in Deutschland verantwortlich ist. NCS übernimmt unter anderem die Castor-Transporte in das Zwischenlager Gorleben.

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          Die Deutsche Bahn will sich von ihrer Tochter Nuclear Cargo + Service (NCS) trennen, die für Atommülltransporte in Deutschland verantwortlich ist. Zu möglichen Interessenten für die Tochter mit Sitz im hessischen Hanau sagte ein Sprecher des Konzerns am Donnerstag auf Anfrage in Berlin: „Wir kommentieren laufende Gespräche nicht.“

          NCS übernimmt unter anderem die Castor-Transporte in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben, die immer wieder von Protesten begleitet werden. Zuletzt hatten Demonstranten Mitte November mit Blockaden und anderen Störaktionen versucht, einen Atomtransport aufzuhalten.

          NCS lehnte einen Kommentar ab. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften und Beteiligungen in Frankreich, Deutschland und den Vereinigten Staaten. Die GmbH beschäftigte Ende vergangenen Jahres 115 Mitarbeiter und machte 2005 einen Umsatz von 41 Millionen Euro.

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