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Kein Homeoffice für Handwerker : „Also hängt die Maske permanent auf halb acht“

Können nicht immer die Corona-Regeln einhalten: Bauarbeiter auf einer Baustelle (Symbolbild) Bild: dpa

Für Handwerker ist Homeoffice naturgegeben kein Thema. Ein Trockenbauer aus dem Rhein-Main-Gebiet kann bei seinen Aufträgen auf Baustellen die AHA-Regeln kaum einhalten. Und seine Firma ist nicht die einzige.

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          Maik Zehntner ist hilflos. Eigentlich, sagt er, hätte er seine Mitarbeiter aus dem Einfamilienhaus abziehen müssen. Zehntner, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, ist Trockenbauer, und zu den Projekten seiner Firma gehört die Sanierung eines Hauses in Hanau. Als er am Montag dieser Woche mit seinen sechs Mitarbeitern in das Gebäude kam, traute er seinen Augen nicht. Mehr als 20 Handwerker waren gleichzeitig auf der Baustelle tätig: Gas- und Wasserinstallateure hier, Parkettleger dort, dazu noch Raumausstatter, Elektriker, und mittendrin er selbst mit seinen Kollegen.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Während bundesweit derzeit die Diskussion geführt wird, welche Rolle die Wirtschaft bei der Ausbreitung von Covid-19-Infektionen spielt, gibt es nach wie vor Tausende von Beschäftigten, für die Homeoffice ein Fremdwort ist. Maik Zehntner gehört mit seinem Handwerksbetrieb dazu. Am liebsten, sagt er, wäre er sofort umgedreht und hätte die Baustelle verlassen.

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