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Starke Kundennachfrage : Interxion baut in Frankfurt sein 14. Rechenzentrum

Ausbau Ost: Interxion-Geschäftsführer Jens Prautzsch kündigt das 14. Rechenzentrum auf dem Campus an der Hanauer Landstraße in Frankfurt an Bild: Maximilian von Lachner

Die Datacenter-Branche kennt in Frankfurt seit Jahren nur eine Richtung: aufwärts. Und das Wachstum hält an, wie die neue Nachricht aus dem Hause Interxion zeigt.

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          Die Betreiber von Rechenzentren kommen in Frankfurt mit dem Bauen kaum hinterher. Das sagt Béla Waldhauser, Geschäftsführer von Telehouse Deutschland im Stadtteil Gallus und Branchenkenner. Der Mitbewerber Interxion bestätigt seine Einschätzung nun: Die deutsche Tochterfirma eines niederländischen Konzerns kündigt den Bau eines weiteren Datacenters auf ihrem Campus im Ostend an. Es ist das mittlerweile 14.Rechenzentrum.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Wir verzeichnen in allen Märkten und Kundensegmenten weiterhin eine starke Nachfrage und weiten unser Investitionsprogramm entsprechend aus“; wird Geschäftsführer Jens Prautzsch in einer Mitteilung zitiert.

          Strom, Kühlung und Sicherheit

          Nummer 13 hatte Interxion erst im September in Aussicht gestellt. Seinerzeit waren das elfte und das zwölfte Datacenter am Ort noch im Bau. Fra14, wie der Neubau heißt, soll in zwei Bauabschnitten fertiggestellt werden. Der erste Bauabschnitt soll Ende 2019 bereit sein.

          Interxion verdient sein Geld damit, Immobilien zu errichten, in denen Kunden wie etwa Betreiber von Cloud-Computing (“Software aus der Steckdose“), Industrie- und Telekom-Konzerne oder auch Internetfirmen ihre Hochleistungsrechner einstellen. Aufgabe des Datacenter-Betreibers ist, rund um die Uhr für Strom, Kühlung und Sicherheit etwa vor Übergriffen zu sorgen.

          Das funktioniert in der Regel reibungslos. Entsprechend groß war die Aufregung, als im April in einem Rechenzentrum von Interxion ein Trafo und die Notstromversorgung über Stunden versagten. Leidtragende waren unter anderem der Betreiber des weltgrößten Internetknotens De-Cix und dessen Kunden.

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