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Wegen Debatte um Aufspaltung : IG Metall kritisiert Opel-Mutter Stellantis

Protest: IG Metall vor Opel Bild: dpa

Der hessische IG-Metall-Chef Jörg Köhlinger hat deutliche Kritik an der Opel-Mutter Stellantis geübt: Derzeit sei überhaupt nicht erkennbar, welche Strategie der Konzern verfolge.

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          Anlässlich der Debatte über eine mögliche Aufspaltung des Autobauers Opel hat der hessische IG-Metall-Chef Jörg Köhlinger deutliche Kritik an der Opel-Mutter Stellantis geübt. Derzeit sei überhaupt nicht erkennbar, welche Strategie der Konzern verfolge, sagte Köhlinger. Zugleich meint er, dass das Unternehmen versuche, die Mitbestimmungsrechte der Belegschaft in Deutschland zu unterlaufen.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Autokonzern Stellantis, der Anfang dieses Jahres aus der Fusion von PSA und Fiat Chrysler hervorgegangen ist, plant offenbar, die Werke in Rüsselsheim und Eisenach aus dem Unternehmen Opel herauszulösen. Zudem fürchten Beschäftigte des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim um ihre Jobs und eine Stellenverlagerung nach Marokko. In Eisenach hatte der Konzern auch wegen des globalen Chipmangels das Werk, in dem der Opel Grandland X gefertigt wird, geschlossen und Kurzarbeit angeordnet. Am Stammsitz in Rüsselsheim werden die Opel-Modelle Insignia und Astra sowie der DS4 produziert.

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