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Nach Gespräch bei Rathauschef : Mehrere Städte buhlen um die IAA

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Transparent: Laut Veranstalter VDA darf die Stadt Frankfurt weiter hoffen, auch künftig Standort der IAA zu sein Bild: EPA

Wo findet die nächste Internationale Automobil-Ausstellung statt? Der Veranstalter will die Antwort erst Anfang 2020 bekanntgeben. Frankfurt ist weiter im Rennen – aber nicht allein.

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          Die Entscheidung über den künftigen Standort der Automesse IAA soll wohl Anfang nächsten Jahres fallen. Das teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) nach einem Gespräch mit Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und der Messegesellschaft mit. „Frankfurt ist weiterhin im Rennen, doch wir prüfen auch andere attraktive Optionen und sind mit mehreren Städten im Gespräch“, sagte Verbands-Geschäftsführer Martin Koers.

          Die Standortfrage soll dann geklärt werden, wenn das neue Konzept für die Messe beschlossen ist. Das werde voraussichtlich Anfang 2020 der Fall sein, hieß es. Die Entscheidung hänge auch davon ab, inwieweit der künftige Ansatz - die neue Mobilität in die Stadt zum Bürger zu tragen - von der jeweiligen Stadt nachhaltig unterstützt werde.

          Feldmann sprach im Anschluss von einem „sehr guten Gespräch“. Man habe dem VDA eine Messe vorgeschlagen, die sich nicht auf das Messegelände beschränke. Diese würde in der gesamten Stadt zeigen, wie eine moderne, urbane und nachhaltige Verkehrsinfrastruktur aufgebaut sein kann.

          Die Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) findet seit 1951 in Frankfurt statt. In diesem Jahr war die Messe von massiven Protesten von Umweltschützern und Klimaaktivisten begleitet worden. Die Besucherzahlen brachen insgesamt ein. Der Vertrag mit der Frankfurter Messe läuft Ende 2019 aus.

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