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Gute Wirtschaftslage : Hessens Schulden sinken deutlich

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Die Schuldenuhr des Landes Hessen im Konferenzraum des Bundes der Steuerzahler in Wiesbaden. Bild: Frank Röth

Das Land Hessen weist derzeit rund sieben Prozent weniger Schulden auf als noch im Vorjahr. Und auch die Kommunen des Landes können positive Zahlen verkünden.

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          Dank der guten Wirtschaftslage und sprudelnder Steuern sind Hessens Schulden im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gesunken. Ende März lagen sie bei 41,923 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal waren dies 7,2 Prozent weniger, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden aufgrund vorläufiger Ergebnisse mitteilte.

          Die Bundesländer konnten im Schnitt ihre Schulden bei Banken und privaten Unternehmen um 2,4 Prozent drücken. Noch stärker als Hessen reduzierten Sachsen (-21,8 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-10,4 Prozent) und Bayern (-10,0 Prozent) ihre Verbindlichkeiten. Die größten prozentualen Schuldenzuwächse verzeichneten dagegen Hamburg (10,6 Prozent) und Schleswig-Holstein (6,1 Prozent) - vor allem bedingt durch die Übertragung von notleidenden Altkrediten der HSH Nordbank.

          Auch die hessischen Kommunen konnten ihre Schuldenlast den Angaben zufolge deutlich abbauen. Sie standen Ende März mit 17,98 Milliarden Euro in der Kreide. Das waren 5,2 Prozent weniger als im ersten Quartal 2016. Nur die Kommunen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern konnten in dieser Zeit ihre Schulden prozentual noch stärker reduzieren. Im Schnitt der Länder verringerte sich der Schuldenstand der Kommunen um 1,4 Prozent auf 141,1 Milliarden Euro.

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