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Hessen : Preise stabil

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Kraftstoffe wurden gut ein Prozent günstiger, Heizöl kostete sieben Prozent weniger Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Trotz der Mehrwertsteuererhöhung sind die Verbraucherpreise in Hessen im Januar im Vergleich zum Dezember 2006 insgesamt nicht gestiegen. Der sonst zum Jahreswechsel übliche leichte Rückgang blieb aber aus.

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          Trotz der Mehrwertsteuererhöhung sind die Verbraucherpreise in Hessen im Januar im Vergleich zum Dezember 2006 insgesamt nicht gestiegen. Der sonst zum Jahreswechsel übliche leichte Rückgang blieb aber aus, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Im Jahresvergleich zog die Teuerungsrate von 1,3 Prozent im November und Dezember auf 2,0 Prozent an. Die Statistiker rechnen dies knapp zur Hälfte (0,3 Punkte) der Mehrwertsteuererhöhung zu.

          Hinter der Preisstabilität von Dezember auf Januar verbergen sich gegenläufige Trends: Kraftstoff verbilligte sich um 1,1 Prozent, Heizöl sogar um 7,0 Prozent. Strom verteuerte sich dagegen um 6,5 Prozent, Gas um 2,4 Prozent. Die Preise für Bahnfahrkarten kletterten um 5,4 Prozent.

          Vorwegnahme des Preisaufschlags

          Nach Darstellung der Statistiker haben nur manche Branchen die Mehrwertsteuererhöhung weitergegeben. Dazu zählen beispielsweise Autohändler, Tankstellen und Telekommunikationsdienstleister. Auch die deutlichen Preiserhöhungen für Schuhe und Textilien vom November wertet die Behörde als Vorwegnahme des Steueraufschlags. Keinen Mehrwertsteuereinfluss sehen sie dagegen bei Möbeln und Unterhaltungselektronik.

          Gut die Hälfte der Artikel im statistischen Warenkorb (53 Prozent) unterliegt dem vollen Mehrwertsteuersatz. Wäre die Erhöhung überall weitergegeben worden, hätte nach Angaben des Landesamts allein dies den Preisindex um knapp 1,4 Prozent anheben müssen.

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