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„Rezession und Strukturwandel“ : Metallindustrie rechnet mit Abbau einiger tausend Stellen

„Massive Doppelbelastung durch Rezession und multiplen Strukturwandel“: Hessenmetall-Chef Mang Bild: Wolfgang Eilmes

Hessenmetall guckt skeptisch in die nähere Zukunft. Mit dem Abbau Tausender Stellen rechnet Hessens größter Branchenverband in diesem Jahr – und fordert mehr Hilfe vom Staat.

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          Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie erwarten in diesem Jahr ein Minus von 5700 Arbeitsplätzen. 2020 werde das „wirtschaftlich schwächste Jahr“ seit der Eurokrise, sagte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Hessenmetall. Grund für diesen Pessimismus sei die „massive Doppelbelastung durch Rezession und multiplen Strukturwandel“.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Er forderte die Landesregierung auf, die Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Unter anderem solle der sogenannte Digi-Zuschuss des Landes von derzeit sieben Millionen Euro verdoppelt werden. Verbandspräsident Wolf Matthias Mang kritisierte zugleich die steigenden Kosten infolge der Energiewende. Die EEG-Umlage müsse sinken und ein Verbot von Ölheizungen überzogen. Solche Regelungen seien „ökologisch unwirksam“ und „unnötige Kostentreiber“.

          Mang hob hervor, dass die Unternehmen bereits viel in die Digitalisierung investierten. Mehr als 50 Prozent der vom Verband befragten Mitgliedsunternehmen wollten künftig mehr als sechs Prozent ihres Umsatzes in den digitalen Wandel investieren. Damit handele es sich um „Power-Investoren“, sagte Mang.

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