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Weniger Arbeitslose in Hessen : Inflationsrate steigt optisch stark – Arbeitsmarkt hellt sich auf

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Fülle: Im Mittel um 3,4 Prozent waren Verbrauchsgüter in Hessen teurer als vor einem Jahr, das lag aber vor allem am Mehrwertsteuer-Effekt. Bild: dpa

Viele Verbrauchsgüter sind im Juli deutlich teurer gewesen als vor einem Jahr. Das lag aber vor allem an der seinerzeit gesenkten Mehrwertsteuer. Der Arbeitsmarkt legt gegen den Trend zu.

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          Die Inflationsrate in Hessen ist im Juli auf 3,4 Prozent gestiegen. Die Veränderung der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat hat damit den höchsten Wert seit September 2008 erreicht, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Im Juni 2021 hatte die Inflationsrate noch bei 2,2 Prozent gelegen. Der sprunghafte Anstieg sei aber wesentlich darauf zurückzuführen, dass im Juli 2020 die Mehrwertsteuer gesenkt wurde, erläuterten die Experten.

          Dadurch sei das Preisniveau im zweiten Halbjahr 2020 deutlich nach unten gegangen, die aktuellen Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahresmonat fielen entsprechend höher aus. „Dieser Effekt wird die monatlichen Inflationsraten voraussichtlich im gesamten zweiten Halbjahr 2021 prägen“, teilte das Landesamt mit. Im Vergleich zum Juni 2021 erhöhten sich die Verbraucherpreise im Juli 2021 um 0,8 Prozent.

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