https://www.faz.net/-gzg-9vdnq

„Start-up-Barometer“ : Hessen fällt bei Finanzierung von Gründern hinter Sachsen zurück

Fingerzeig: Hessen versucht Gründern, etwa mit dem Techquartier in Frankfurt zu helfen Bild: Maximilian von Lachner

Jungunternehmer aus Hessen haben im vergangenen Jahr nur halb so viel Geld einsammeln können wie 2018. Spitzenreiter Berlin liegt längst außer Reichweite der Hessen.

          1 Min.

          Gründer in Hessen haben es offenbar immer schwerer, Risikokapitalgeber zu finden. Nach Zahlen des alljährlichen sogenannten Start-up-Barometers des Beratungsunternehmens EY konnten Jungunternehmer in Hessen vergangenes Jahr insgesamt nur noch 73 Millionen Euro einsammeln, knapp halb so viel wie im Jahr zuvor. Damit fiel Hessen im bundesweiten Vergleich auf den siebten Platz zurück, nicht nur hinter dem bisherigen Spitzentrio Berlin, Bayern, und Hamburg, sondern auch hinter Sachsen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dabei erhielten immer mehr Gründer aus den Branchen Mobility (etwa E-Scooter-Anbieter und der Flixtrain-Betreiber Flixmobility) und Fintech (Online-Bank N26) viel Geld von Investoren – eigentlich Sektoren, die bislang stark in Hessen vertreten sind.

          Nun sind Fluktuationen bei Finanzrunden von Jahr zu Jahr an sich nichts ungewöhnliches, da wenige große Deals die Statistik verzerren können. Allerdings sind zugleich in mehreren Bundesländern die Summen gestiegen. Das mit Abstand meiste Geld floss 2019 abermals nach Berlin, dortige Gründer erhielten 3,7 Milliarden Euro. 

          Weitere Themen

          293 Neuinfektionen gemeldet

          Coronavirus in Hessen : 293 Neuinfektionen gemeldet

          Fast 800 Menschen haben sich in Frankfurt mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration am Freitag mitgeteilt. Obwohl die Stadt die meisten Fälle meldet, ist sie nicht am stärksten betroffen.

          „Empört Euch !? – Arm im Wohlfahrtsstaat“ Video-Seite öffnen

          Ökumenischer Kirchentag : „Empört Euch !? – Arm im Wohlfahrtsstaat“

          Die Deutschen leben in einem reichen Land, das Milliarden Euro mobilisieren kann, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bekämpfen. Und dennoch sind viele Menschen arm. Ein Gespräch zwischen Georg Cremer, ehemaliger Generalsekretär der Caritas, und Joachim Rock, Abteilungsleiter im Paritätischen Gesamtverband. Aus der Gesprächsreihe „Schaut hin- zum Ökumenischen Kirchentag 2021“.

          Topmeldungen

          Fast immer in Bewegung: Söder mit Duderinos

          Fraktur : Fast immer in Bewegung

          Wie geht man in den Zeiten von Corona richtig? Markus Söder und Hubert Aiwanger führen es uns vor.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.