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Hessen : Barmer GEK schließt Hälfte der Geschäftsstellen

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Plant Schließungen von Geschäftsstellen in Hessen: Die gesetzliche Krankenkasse Barmer GEK. Bild: dpa

Von Mitte 2016 an soll es in Hessen nur noch 30 statt wie bisher 60 Geschäftsstellen der Barmer GEK geben. Die Krankenkasse will jedoch niemanden betriebsbedingt kündigen.

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          Die Krankenkasse Barmer GEK halbiert in Hessen die Zahl ihrer Geschäftsstellen. Statt 60 soll es ab Mitte 2016 nur noch 30 geben. Am Freitag wurden die Mitarbeiter über die Umorganisation informiert. Derzeit kommen auf 713.000 Versicherte in Hessen 1200 Mitarbeiter der Barmer GEK. Wie viele es nach der Umstrukturierung sein werden, konnte die Kasse am Freitag nicht sagen. Betriebsbedingte Kündigungen werde es aber nicht geben, betonte eine Sprecherin.

          Kleinere Geschäftsstellen mit wenigen Mitarbeitern und eingeschränkten Öffnungszeiten sollen im Zuge der Umstrukturierung zu größeren Einheiten mit mehr Personal und einheitlicher Erreichbarkeit zusammengelegt werden. In Hessen will die Barmer GEK zudem drei große, bundesweit tätige Zentren ansiedeln: Ein Zentrum für Beitragsfragen mit mehr als 200 Mitarbeitern in Frankfurt, ein Zentrum für Krankengeld mit über 100 Beschäftigten in Wiesbaden und eine Telefongeschäftsstelle in Kassel.

          Die Barmer GEK erhofft sich von der Neuausrichtung einen besseren Kundenservice, „denn es werden mehr Mitarbeiter als vorher in der Kundenberatung arbeiten“, sagte Norbert Sudhoff, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK Hessen am Freitag in Frankfurt.

          Bundesweit hatte die Kasse das Kürzungsprogramm schon im Februar angekündigt. Damals hieß es, bundesweit sollten 3500 Stellen gestrichen werden, das wäre fast jeder fünfte Arbeitsplatz. So sollten 250 bis 300 Millionen Euro pro Jahr gespart werden.

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