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Trotz vermehrter Impfungen : Apotheken bleiben auf Grippe-Impfstoff sitzen

  • Aktualisiert am

Stichhaltig: Spritze mit Grippe-Impfstoff Bild: dpa

70.000 Dosen mit Grippe-Impfstoff im Wert von 700.000 Euro werden hessische Apotheker wohl vernichten lassen müssen. An einer mangelnden Impfbereitschaft liegt das laut Berufsverband aber nicht.

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          Hessens Apotheker bleiben auf Zehntausenden Dosen Grippe-Impfstoff sitzen. Zwar hätten sich in diesem Winter mehr Menschen gegen Influenza impfen lassen, sagte die Sprecherin des Hessischen Apothekerverbandes, Katja Förster, der Deutschen Presse-Agentur. Letztlich sei die Nachfrage aber geringer gewesen als die Zahl der bestellten Dosen.

          Bundesweit waren laut Bundesgesundheitsministerium knapp 27 Millionen Dosen geordert worden - fast doppelt so viele wie im vergangenen Winter. Derzeit liegen noch keine Daten vor, wie viele davon abgefragt wurden. Der Hessische Apothekerverband geht davon aus, dass nach Ablauf des Verfallsdatums in dem Bundesland rund 70.000 Dosen im Wert von 700.000 Euro vernichtet werden müssen.

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