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Niedriges Niveau : Verband empfiehlt, jetzt Heizöl zu bestellen

Seit Wochen fallen die Heizöl-Preise. Günstiger wird es nach Einschätzung von Branchenvertreter nicht werden. Bild: dpa

Seit Oktober fallen die Preise für Heizöl. Wer noch Bedarf für den Winter hat, sollte zügig nachordern, denn viel günstiger wird es nach Einschätzung der Branche nicht.

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          Wer nicht mehr ausreichend Heizöl im Tank hat, um über den Winter zu kommen, sollte das aktuell niedrige Preisniveau nutzen und nachbestellen. „Im Moment ist eine gute Gelegenheit, sich zu bevorraten“, sagte Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbands für Energiehandel Südwest-Mitte, der auch Mineralstoffhändler in Hessen vertritt. Er gehe davon aus, dass das Niveau am unteren Ende der Skala angelangt sei, sagte Funke am Mittwoch. Unsicher sei, wie sich die Coronapolitik in China und das EU-Embargo gegen russisches Öl zukünftig auf die Preisentwicklung auswirkten. In dieser Frage seien sich auch Analysten uneinig.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die günstigsten Angebote lagen am Mittwoch laut dem Preisvergleichsportal Heizöl24.de bei rund 1,13 Euro pro Liter, bei einer Order von 3000 Litern. Damit kostet die Bestellung zwar immer noch knapp 3400 Euro, aber damit nur nahezu die Hälfte dessen, was Haushalte noch im März dieses Jahres dafür zahlen mussten. Bisher hätten Haushalte eher kleine Menge geordert, hieß es. Zu höheren Zahlungsausfällen sei es zuletzt aber nicht gekommen, wie Vertreter der Branche beim Jahresgespräch des Verbandes deutlich machten.

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