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Rechtslage unklar : Der riskante Griff zum Hanf-Kaugummi

  • -Aktualisiert am

Läuft: das Geschäft mit Hanfextrakten, wie hier im Laden „Grünes Gold“ in Wiesbaden Bild: Michael Kretzer

Der Handel mit Hanföl und -kaugummi nimmt hierzulande Fahrt auf. Hanf soll beruhigen, doch im Moment sind viele nervös, weil die Rechtslage unklar ist. Verbraucherschützer raten vom Kauf ab.

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          Der Hinweis „Zugang ab 18 Jahren“ irritiert. Hinter den schwarzen Türen eines Ladens in der Wiesbadener Innenstadt befindet sich weder eine Raucherkneipe noch ein Sexshop. Auf Holzkisten an der Wand stehen Fläschchen mit Ölen, Tiegel mit Bodylotionen und Balsam, aber auch Schokolade, Tee, Wein, Kaffee und Bücher. Einzig ein Cannabisblatt verrät, warum der Zutritt für Kinder und Jugendliche verboten ist. Es ist das Logo der Darmstädter Goback2nature GmbH, die unter dem Markennamen „Grünes Gold“ Hanfprodukte verkauft, vornehmlich mit dem Wirkstoff Cannabidiol, kurz CBD.

          Das Geschäft in Wiesbaden wurde im April eröffnet, das in Darmstadt einen Monat zuvor. Ende August soll, wie berichtet, eine weitere „Grünes Gold“-Filiale an der Berger Straße in Frankfurt folgen. Ein Online-Shop ist in Vorbereitung. Auch Offenbach hat seit kurzem einen Hanfshop: „Green Haus Offenbach“.

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