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Lässt niemanden im Regen stehen: Auch, wenn es seinem Unternehmen in der Krise geholfen hätte, hat Christian Mook noch keine Mitarbeiter entlassen. Bild: Wonge Bergmann

Frankfurter Großgastronom : „Passiert nichts, sehe ich schwarz für die Gastronomie“

Welche Zukunft haben unsere Restaurants? Multi-Gastronom Christian Mook spricht im Interview über seine Verluste in Millionenhöhe, höheren Personalbedarf im Lockdown – und Lokale, die auf Parkplätze in der Stadt angewiesen sind.

          5 Min.

          Herr Mook, wie lange kann ein Unternehmen ohne Kunden überleben?

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In unserem Fall zumindest nicht mehr lange. Wir sind finanziell ziemlich auserzählt. Und bis jetzt überlebt haben wir überhaupt nur deshalb, weil ich privat eine hohe sechsstellige Summe in meine Unternehmen hineingebuttert habe und zusätzlich bereits sechs Monate auf ein Gehalt verzichte.

          Bund und Länder haben eine Verlängerung des Lockdowns beschlossen, zunächst bis Mitte Februar. Mit welchen Gefühlen haben Sie das gehört?

          Ich bin kein Virologe und auch kein Kinnvisierträger. Ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht, dazu habe ich nicht wirklich eine Meinung. Allerdings habe ich mit der Verlängerung fest gerechnet.

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