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Gläubiger für Verkauf an HH : Frankfurt verliert Zentrale von Woolworth

Woolworth wird nach dem Verkauf an die HH Holding künftig nicht mehr von Frankfurt-Niederrad (Foto) aus geführt, wie Insider sagen Bild: dpa

Nach dem Verkauf an die HH Holding der Tengelmann-Gruppe wird Frankfurt die Zentrale von Woolworth verlieren. Dort arbeiten bisher 196 Beschäftigte für die Billigkaufhaus-Kette. Die gut 4300 Arbeitsplätze im Verkauf sollen erhalten bleiben.

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          Die Gläubiger der insolventen Frankfurter Billigkaufhaus-Kette Woolworth haben dem Verkauf der Nachfolgegesellschaft am Montag zugestimmt. Dies teilte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Ottmar Hermann mit.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Zentrale im Stadtteil Niederrad wird nach Informationen der Rhein-Main-Zeitung indes aufgegeben. Es sei aber damit zu rechnen, dass zumindest den Mitarbeitern der Abteilungen Einkauf, Marketing und Vertrieb Anschlussverträge angeboten würden, hieß es. In der Zentrale an der Lyoner Straße sind 196 Mitarbeiter tätig.

          Die Deutsche Woolworth GmbH geht an die HH Holding aus der Tengelmann-Gruppe. Die gut 4300 Arbeitsplätze im Verkauf sollen erhalten bleiben, wie der Investor schon zuvor mitgeteilt hatte. Gleiches gilt für das Konzept des „Familien-Discounters“, das Hermann und seine Mitarbeiter im Insolvenzverfahren verwirklicht haben. Wie es heißt, will die HH Holding die Zahl der Woolworth-Filialen längerfristig auf bis zu 1000 erhöhen.

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